BGE statt Vollbeschäftigung

Das Bedingungslose Grundeinkommen als mögliche Alternative zum wirtschaftspolitischen Ziel der Vollbeschäftigung.
Bachelorarbeit von Bernad Mile

Die möglichkeiten die sich durch ein Grundeinkommen in einem Industrieland ergeben würden sind es wert sich ernsthaft mit dem Thema auseinander zu setzen, Für Erwerbstätige, Familien, StudentInnen aber auch für Erwerbslose und Personen, die derzeit in Armut leben würden sich neue Möglichkeiten ergeben.
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Emancipating EU-Welfare

Europäische Grundeinkommenskonferenz „Emancipating European Welfare“ in Brüssel

Anna BeaFormaler Startschuss für den neuen europaweiten Zusammenschluss UBIE – Unconditional Basic Income Europe. 180 TeilnehmerInnen zeigen Einigkeit beim Prinzip und Vielfalt der Wege.

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Offener Brief an die EU KandidatInnen

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Teil des im April neu gegründeten europaweiten Grundeinkommensnetzwerkes Unconditional Basic Income Europe (UBIE) ersuchen wir Sie anlässlich des Europatags am 9. Mai den folgenden offenen Brief an alle KandidatInnen zur EU-Parlamentswahl 2014 in ihrem Medium zu veröffentlichen. In dem Brief werden die KandidatInnen angesichts 120 Millionen armutsgefährdeter EU-BürgerInnen dazu aufgefordert, zum bedingungslosen Grundeinkommen als einer möglichen Form des Mindesteinkommens für die Bekämpfung der Armut und die Förderung einer integrativen Gesellschaft in Europa Stellung zu beziehen.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen – emanzipatorisch und europäisch

 Das Bedingungslose Grundeinkommen – emanzipatorisch und europäisch“

Freitag 09.05.2014 um 19:00 Uhr

Haus der Demokratie und Menschenrechte

10405 Berlin, Greifswalder Straße 4

Melina Klaus (Mitglied des Bundesvorstands und Ex-Sprecherin der KPÖ, Österreich)
wird von ihren Erfahrungen in Österreich und in der Kommunistischen Partei Österreichs berichten

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1000 Euro für jede/n

1000 Euro für jede/n
von James Morris

http://www.neopresse.com/gesellschaft/bedingungsloses-grundeinkommen-1-000-euro-im-monat-fuer-jeden/

Ökotopia Onlinespiel

„Ökotopia“ – ein Klimaschutz-Onlinespiel
für Jugendliche, Schülerinnen und Schüler.

Sie können im Internet eine utopische Welt betreten:
In ihr werden alle konsumierten Produkte und Dienstleistungen in zwei Währungen bezahlt: in der üblichen Geldwährung und in „Carbons“, die den ökologischen Preis für das Klima darstellen.
Das konventionelle Geld erhält man durch Lohnarbeit, die Carbons als bedingungsloses Grundeinkommen.
Wer klimaintensiv konsumieren will, muss auf der Bank Geld in Carbons wechseln. Wer auf ökologisch kleinem Fuß leben möchte, kann seine Carbons verkaufen und erhält damit zusätzliches Geld-Einkommen. Jeder Spieler, jede Spielerin kann sich entscheiden. Das Spiel beruht auf realistischen Carbon Footprints und Wechselkursen.
Ökotopia zeigt auf spielerische Weise, wie eine nachhaltige Volkswirtschaft aussehen könnte.

Nähere Infos auf: <www.denkstatt.at>

Arbeit-Werte-Glück

Arbeit – Werte – Glück 

Der Club of Vienna ladet Sie sehr herzlich ein zur Tagung

am Donnerstag, den 15. Mai 2014; 09,oo bis 17,oo Uhr

Ort: Diplomatische Akademie, Favoritenstraße 15A, 1040 Wien 

Tagungsprogramm: siehe attachment

Von der 68er Bewegung zum Neoliberalismus

Von der 68er Bewegung zum Pyrrhussieg des Neoliberalismus

Sozialphilosophische Aufsätze zu 1968, Fordismus, Postfordismus und zum bedingungslosen Grundeinkommen

Karl Reitter unterrichtet Philosophie an der Universität Wien und Klagenfurt und hat sich mit einer Arbeit zu Marx und Spinoza habilitiert.

Der Autor bilanziert mit diesem Sammelband die gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung der letzten Jahrzehnte. Ausgehend von einer Analyse der 68er Bewegung sowie der kritischen Rezeption des Begriffs der gesellschaftlichen Synthesis bei Sohn-Rethel mündet das Buch in einem engagierten Plädoyer für das Projekt des bedingungslosen Grundeinkommens, dessen Relevanz sich vor allem aus seinem Charakter als Übergangsforderung ergebe. Im Zentrum des Buches steht Analyse der Transformationen vom Fordismus zum Neoliberalismus, wobei die Entwicklung der Profitrate als das Treibende der geschichtlichen Entwicklung ausgewiesen wird. Durch Bezugnahme auf organisatorische, lebensweltliche und kulturelle gesellschaftliche Entwicklungen sowie der Rekurs auf die Debatte um mögliche emanzipatorische Aspekte der gegenwärtigen Epoche werden ökonomistische Engführungen vermieden und erneut die analytische Kraft Marxscher Kategorien belegt. Die Beiträge sind in sich abgeschlossen, ergeben jedoch in der Zusammenschau ein komplexeres Bild, als es aus den einzelnen Aufsätzen hervorgeht.

Wiener Verlag für Sozialforschung

ISBN: 9783944690209;  Preis: 29,90 €;  124 Seiten

Verfügbar ab: 30.04.2014

Arbeit als Recht, Einkommen als Pflicht

DAS FINANZTRANSFERMODELL DES BEDINUNGLOSEN GRUNDEINKOMMENS

Arbeit als Recht, Einkommen als Pflicht

von Ramsauer Markus Elias, BRG Hallein

Der Mensch ist noch sehr wenig, wenn er warm wohnt und sich satt gegessen hat, aber er muß warm wohnen und satt zu essen haben, wenn sich die bessere Natur in ihm regen soll“

Friedrich Schiller

Mit dieser (Geografie)/Wirtschaftskunde-Fachbereichsarbeit kann Menschen, die sich mit einem BGE bisher noch nicht auseinandergesetzt haben, ein, in einer einfacheren Sprache als bei wirtschaftlichen Arbeiten üblich, verfasster Überblick zu dem Themenbereich gegeben und Interessent/-innen eines Grundeinkommens eine Hilfe bei der Diskussion geboten werden.

Markus Ramsauer

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Universelles Einkommen

Philipp Van Parijs,

für die Einführung eines universellen Einkommens

 = Grundeinkommen

Um unsere Sozialmodelle zu verbessern, ja um sie überhaupt zu retten, genügt es nicht, uns an das zu klammern, was wir haben. Sie müssen umgebaut werden, und zwar so, dass während des ganzen Lebens ein einfaches Hin- und Her ermöglicht wird zwischen Erwerbsarbeit, Ausbildung, und unbezahlten Tätigkeiten in und außerhalb der Familie.

Um diese Flexibilität zu erreichen, müsste die Zentrierung des ersten Studienabschnitts der Universitäten und Hochschulen auf junge Erwachsene reduziert werden, die Arbeitsgesetzgebung müsste reformiert werden, um freiwillige Teilzeit zu erleichtern, ein Urbanismus des Miteinander wäre zu fördern, um eine informelle Solidararität in den Bezirken und städtischen Bereichen zu erleichtern. Dazu müsste unter das gesamte System der Einkommensverteilung ein Sockel eingeschoben werden: ein bescheidenes Einkommen, das jedem und jeder ausbezahlt wird, ob beschäftigt oder arbeitslos, PensionistIn, StudentIn, Elternteil zuhause oder nichts von all dem.

Dieses Einkommen muss allgemein sein – Reichen wie Armen zukommen – um leichter ja sagen zu können zu Tätigkeiten, die nicht oder wenig bezahlt sind, aber die Mühe lohnen, insbesondere Ausbildungen und Anstellungen die vorerst wenig bringen, aber mit einem guten Anteil an Ausbildung verbunden sind.

Dieses Einkommen muss bedingungslos sein – freiwilligen wie unfreiwilligen Arbeitslosen zukommen – um leichter nein sagen zu können zu Arbeitsplätzen, die in sich uninteressant sind und wenig versprechen in Bezug auf Ausbildung oder Aufstiegsmöglichkeiten.

Entfaltung des Humankapitals

Ein solches Einkommen steht im Zentrum eines emanzipatorischen und aktiven Sozialstaats, einer Form, die auf intelligente Weise auf die Entfaltung des Humankapitals setzt, anstatt auf den Zwang zu einer nicht gewählten Arbeit.

Aber macht Bedingungslosigkeit das Grundeinkommen nicht fundamental ungerecht? Muss unsere gemeinsame Großzügigkeit nicht jenen vorbehalten bleiben, die arbeiten wollen, aber nicht können?

Sicher, solange wir Gerechtigkeit nur als Solidarität sehen, die jene Risiken abdeckt, denen jeder ausgesetzt ist. Aber Gerechtigkeit bedeutet viel grundsätzlicher, einen Teil der sehr ungleichen Gaben, die wir dem zufälligen Zusammenspiel unserer Talente, unserer familiären Abstammung, der Gegend oder dem Land in dem wir aufgewachsen sind, und vielen anderen Lebensumständen verdanken, gerecht zu verteilen.

Die Idee ist nicht neu, erfreut sich aber heute in Europa einer nie dagewesenen Popularität. Nachdem im Oktober vergangenen Jahres die erforderlichen 100.000 Unterschriften deponiert wurden, muss die Regierung der Schweiz in den kommenden zwei Jahren eine Volksabstimmung über den Vorschlag organisieren, ein bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen, das es der gesamten Bevölkerung ermöglichen soll, ein würdiges Leben zu führen und am öffentlichen Leben teilzuhaben.

Gleichzeitig gibt ein Europäisches Bürgerbegehren (basicincome2013.eu) Anlass zu einer sehr breiten Diskussion in den meisten Mitgliedsstaaten der Union. Dennoch eine radikale Idee? Zweifelsohne. Und dennoch absolut notwendig, um die Hoffnung auf ein Sozialmodell, das den Anforderungen von Gerechtigkeit und Effizienz besser entspricht, glaubwürdig zu vertreten.


Übersetzung von Lieselotte Wohlgenannt, KSÖ

ursprünglicher Text aus Le Monde