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Daten, BGE und solidarisches Wirtschaften Montag, 16. September 2019 18:00 19:30

Daten, BGE und solidarisches Wirtschaften

Digitalen Kapitalismus verstehen, davon Argumente für ein Bedingungsloses Grundeinkommen ableiten, Perspektiven für ein  „In Freiheit tätig sein“ und Solidarisches Wirtschaften aufmachen.

Mit: Ronald Blaschke, Netzwerk Grundeinkommen Deutschland

Ort: ksoe, Schottenring 35/DG, 1010 Wien

Montag, 16.9.2019, 18 – 19.30 Uhr

 Digitalisierung hat die Ökonomie bereits entscheidend verändert. Im laufenden Diskurs wird dabei meist auf angebliche Auswirkungen auf die Erwerbsarbeit abgestellt. Doch wesentlich ist die Veränderung der kapitalistischen Produktionsweise an sich. Die neuen Rohstoffe dieser Ökonomie sind Daten. Was ändert sich gerade? Wie funktioniert dieser Kapitalismus? Wem gehören diese neuen Rohstoffe und wer soll davon wie profitieren? Alle? Durch ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)? Was bedeuten diese Änderungen für die Möglichkeiten, künftig „In Freiheit tätig zu sein“ und solidarisch zu wirtschaften? Welche Zielsetzungen und Visionen verbinden sich mit Solidarischer Ökonomie?

  Ronald Blaschke ist Mitautor des „Frankfurter Manifests“ zum Thema Digitalisierung und Grundeinkommen sowie Autor eines Beitrages im Band „Digitalisierung? Grundeinkommen!“ (Verlag Mandelbaum).

  Markus Blümel (ksoe, Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt – B.I.E.N. Austria) spricht mit Ronald Blaschke über die aktuellen Veränderungen im kapitalistischen Wirtschaftssystem, (neue) Begründungen für ein bedingungslosen Grundeinkommens sowie über Solidarisches Wirtschaften als Alternative.

  Eine Veranstaltung der ksoe (Kath. Sozialakademie Österreichs) in Kooperation mit dem Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt – B.I.E.N. Austria und dem Mandelbaum Verlag.

  Die Veranstaltung findet im Rahmen der 12. Internationalen Woche des Grundeinkommens statt. (Gesamtprogramm ab Mitte August auf www.pro-grundeinkommen.at)

Termine
Sozialstaat 4.0 Samstag, 12. Oktober 2019 09:30 19:30

Sozialstaat 4.0

notwendige Schritte zu sozialer Gerechtigkeit

Grundeinkommen

Mit Margit Appel, Melina Klaus, Robert Reischer und Lukas Wurz

anschließend Podiumsdikussion mit VertreterInnen aus Wirtschaft und Gewerkschaft

im Markhof, 1030 Wien, Markhofgasse 19

Als Antwort auf Industrie 4.0, die vollmundige Ansage der Industriellenvereinigung muss eine zukunftsfähige Politik entwickelt werden, mit der die Risiken und Wechselfälle des Lebens abgemildert werden.

Um den Ansprüchen eines Sozialstaates gerecht zu werden verlangen die Entwicklungen der Arbeitswelt und die erwarteten Auswirkungen der Digitalisierung nach Anpassungen des Sozialsystems.zur Absicherung und Armutsbekämpfung

Scheinselbständigkeit, Teilzeit, Praktika, Leiharbeit, schlecht oder unbezahlte Pflegearbeit etc führen zu unterbrochenen Erwerbsbiografien, mindern die Einkommen, beschädigen die Kaufkraft und sind die Grundlagen für Armut im Alter.

Gleichzeit steigen die privaten Vermögen und die Finanzspekulationen, die über die globalisierten Märkte zu höheren Preisen bei uns und zu Hunger, Elend und Krieg in den ärmeren Regionen führen.

Bei einem Informations- und Studientag am 12. Oktober wollen wir der Frage nach gehen, welche Entwicklungen zu prekären Lebenssituationen führen, welche Maßnahmen zukunftsfähig ohne Wirtschafts- und Leistungswachstum sind und ob ein bedingungsloses Grundeinkommen eine Möglichkeit wäre.

 

Vortrag und Diskussion
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